Ein Deutscher Tierarzt, der in der Schweiz praktiziert, hat den Golden Retriever Chopin eingeschläfert - dabei hätte hätte er das gar nicht tun sollen. Der Hundebesitzer spricht von "Mord".
Ein Deutscher Tierarzt, der in der Schweiz praktiziert, hat den Golden Retriever Chopin eingeschläfert - dabei hätte hätte er das gar nicht tun sollen. Der Hundebesitzer spricht von "Mord".
Die mangelnde Kommunikation zwischen einem Hundehalter und einem Tierarzt in Le Landeron führte zum Tod des Hundes. Hundebesitzer Roland Vullierat (74) erzählt der Zeitung "": "Mein treuer Begleiter Chopin litt unter Arthose. Deshalb habe ich einen Termin beim Tierarzt vereinbart." Ziel sei es gewesen, die Schmerzen des 14 Jahre alten Golden Retrievers zu lindern.
Genau dabei kam es zu dem tödlichen Missverständnis. Beim Telefonat auf Französisch habe er im Zusammenhang mit den Schmerzen seines Hundes das Verb "soulager" (auf Deutsch "lindern" oder "befreien") verwendet. Der Tierarzt verstand es so, dass das Tier endgültig von seinen Schmerzen erlöst werden solle. Und so kam er zum Schluss, der Vierbeiner solle eingeschläfert werden. "Aber ich wollte doch nur, dass seine Schmerzen gelindert werden", ist der Hundebesitzer empört.
Tierarzt entschuldigt sich mit Brief
Der aus Deutschland stammende Tierarzt spricht fließend Französisch und kennt die doppelte Bedeutung der besagten Formulierung. Der Besitzer habe nichts weiteres gesagt und er habe angenommen, dass die Situation für ihn zu schmerzvoll gewesen sei, um darüber zu sprechen, erklärt der Tierarzt in einem Brief.
Er sei überzeugt gewesen, das Richtige zu tun, und so habe er den Schmerzen von Chopin ein Ende gesetzt. "Ich bedauere dieses Missverständnis zutiefst", steht dort weiter. Diese Erklärungen genügen Roland Vuillerat jedoch nicht. "Für mich ist das Mord." Er hat Anzeige erstattet.