Tierarzt stirbt an seltenem Affen-Virus

Affe
Affeimago/Panthermedia (Symbolbild)
In China ist ein Tierarzt nach einer Infektion mit dem sehr seltenen Affen-B-Virus gestorben. Das teilte die chinesische Gesundheitsbehörde mit.

Nach Angaben der Behörde arbeitete der Mann in einem Forschungszentrum in Peking, wie "RTL" unter Berufung auf die "Washington Post" berichtet. Der Arzt sei auf die Zucht nichtmenschlicher Primaten spezialisiert gewesen. Nach einer Sezierung von zwei toten Affen im März sei er erkrankt und habe zunächst unter Übelkeit, Erbrechen und Fieber gelitten.

Kontaktpersonen nicht erkrankt

Der Tierarzt sei am 27. Mai nach mehreren Behandlungen in einem Krankenhaus gestorben. Seine Kontaktpersonen seien nicht erkrankt, heißt es. Laut dem Bericht handelt sich um den ersten menschlichen Infektionsfall, der in China jemals dokumentiert wurde. Die örtlichen Gesundheitsbehörden meldeten keinen weiteren Krankheitsfall.

Sterblichkeitsrate von 70-80 Prozent

Beim sogenannten Affen-B-Virus handle es sich um eine Form von Herpes, die eigentlich nur bei Primaten auftritt. Das Virus kann durch direkten Kontakt und Austausch von Körpersekreten übertragen werden. Es hat eine Sterblichkeitsrate von 70-80 Prozent.

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