Österreich

Tierball: Kurzer Prozess gegen Fiona Grasser

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:45

Der Streit um Spendengelder nach dem ersten Wiener Tierball ist am ersten Prozesstag beigelegt worden. Grasser-Anwalt Hermann Holzmann teilte am Freitag mit, dass die Klage "zur Gänze abgewiesen" wurde.

Der Streit um Spendengelder nach dem ersten Wiener Tierball ist am ersten Prozesstag beigelegt worden. Grasser-Anwalt Hermann Holzmann teilte am Freitag mit, dass die Klage "zur Gänze abgewiesen" wurde.

Fiona Pacifico Griffini-Grasser muss also weder ihre Rechnungen offenlegen, noch Schadenersatz zahlen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Streit um Spendenverteilung

Der Verein "Event & Plattform gegen Tierleid" veranstaltete den Ball. Die damalige Schirmherrin Fiona Grasser lukrierte 50.000 Euro Spenden vom Unternehmen Swarovski, weitere 25.000 Euro von Prominenten.

Die 50.000 Euro von Swarovski flossen zu den vorgesehenen Tierschutzvereinen. Wo die restlichen 25.000 Euro hingekommen sind, war zunächst unklar. Am ersten Tag des Prozesses konnte Fiona Grasser jedoch belegen, dass auch diese Gelder direkt an Tierschutzorganisationen geflossen sind.

Genau diese in ihren Augen "willkürliche Verteilung von Spendengeldern" störte die Klägerin Brigitte Martzak. Das Geld hätte zuerst an ihren Verein gehen müssen und - nach Abzügen für eventuelle Aufwände - von dort verteilt werden.

So eine Vereinbarung konnte jedoch nicht bewiesen werden. Auch die Klage auf 2.000 Euro Schadenersatz wurde abgewiesen, ein entsprechender Schaden konnte nicht nachgewiesen werden.

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