So bringst du deinem Hund das Schwimmen bei

Nicht jeder Hund ist eine Wasserratte - oftmals liegt es aber am Halter.
Nicht jeder Hund ist eine Wasserratte - oftmals liegt es aber am Halter.(Symbolbild) Getty Images/iStockphoto
Nicht jeder Hund ist die geborene Wasserratte und so mancher steht dem kühlen Nass eher skeptisch gegenüber. Bei vielen liegt's aber an der Erziehung.

Es gibt wohl drei Kategorien bezüglich Wasser beim Hund. Die erste Kategorie legt sich auch im tiefsten Winter in eine halbgefrorene Pfütze, würde aus dem Autofenster springen, wenn sie einen Bach vermutet und taucht sogar Steine aus den Gewässern. Die zweite Kategorie sind die "Plantscher", jene, die sich die Pfoten abkühlen und daraus trinken. Schwimmen? Nicht so notwendig und keinesfalls lustig. Die dritte Kategorie steht mit Wasser auf Kriegsfuß und selbst die Schüssel mit der Flüssigkeit zum Trinken ist ein bisschen suspekt. Tatsächlich ist es aber so, dass viele Hunde das Schwimmen ablehnen, weil man sie in ihrer Jugend damit zu wenig positiv konfrontiert hat.

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Niemals mit Zwang und immer mit positiver Bestätigung, wird vielleicht auch dein Hund zur Wasserratte.
Niemals mit Zwang und immer mit positiver Bestätigung, wird vielleicht auch dein Hund zur Wasserratte.Getty Images/iStockphoto

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Kann nicht jeder Hund schwimmen?

Instinktiv wissen Hunde natürlich genau, was sie tun müssen um nicht unterzugehen - abgesehen von ein paar qualgezüchteten Rassen. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass dein Hund Spaß an der Wasseraction hat. Hier gilt wie überall: Übung macht den Meisterhund und je früher, desto besser. Neugierige Welpen finden schnell mal etwas Neues ganz toll, wenn der Lieblingsball dort liegt.

Niemals zwingen!

Um deinem Hund den Spaß am Schwimmen beizubringen, solltest du einmal unterscheiden, ob er sich vom Wasser fürchtet und sofort den Retourgang einlegt, wenn man am Ufer steht, oder ob er schon neugierig ist und dir wohl auch in den Bach folgen würde. Bei der ersten Begegnung mit dem kühlen Nass sollten Halsband und Geschirr abgenommen und ein flacher Einstieg in Bach oder See gesucht werden. Dein Hund sollte wirklich aus freien Stücken entscheiden, ob und wie weit er sich ins Gewässer traut. Keinesfalls den Hund tragen und einfach ins tiefe Wasser setzen - mega unhöflich und nicht zielführend. Geh als "Rudelchef" einfach selbstbewusst voran und schau was passiert...

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Spielen

Hunde, die bereits einen Spieli-Fokus aufgebaut haben und nicht zuviel nachdenken, werden kein Problem damit haben, den geliebten Ball auch ins Wasser zu verfolgen und ihn sogar hochzutauchen. Manchmal braucht es auch einfach mehr als eine Saison, um den Hund tatsächlich vom Wasser zu begeistern. Nicht jeder wird zur Wasserratte und nicht jeder hat Freude daran, aber wenn man den Hund in der Prägephase bereits mit dem kühlen Nass bekannt macht, hat man gute Chancen, dass er mit dir auch durch dick und dünn "schwimmt".

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