Wildtiere

Daran ist das Schönbrunner-Giraffenbaby gestorben

In Schönbrunn war man im August erschüttert, als das erst vier Wochen alte Giraffenbaby völlig überraschend verstarb. Nun weiß man warum.

Heute Tierisch
Nach dem traurigen Tod des Schönbrunner Giraffenbabys liegt nun der Endbefund der Pathologie vor.
Nach dem traurigen Tod des Schönbrunner Giraffenbabys liegt nun der Endbefund der Pathologie vor.
©Daniel Zupanc

Obwohl die Geburt und die ersten Wochen des im Juli geborenen Giraffenbabys in Schönbrunn sehr gut verlaufen sind und sich Mama-Giraffe liebevoll um den Nachwuchs gekümmert hat, musste man im August ein trauriges Statement lesen: Völlig überraschend verstarb das Jungtier plötzlich, nachdem es nur ein paar Stunden vorher erste Anzeichen von Schwäche gezeigt hatte. Eine Obduktion sollte Licht ins Dunkel bringen und liegt jetzt vor.

Bakterielle Infektion

Das kleine Kerlchen ist laut der pathologischen Untersuchung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien an "einer bakteriellen Infektion gestorben, die man äußerlich nicht wahrnehmen konnte", heißt es heute auf der Facebook-Seite des Zoos. Weiter schrieb man: "Bereits bei der Geburt war das Giraffen-Jungtier besonders schmächtig, hat aber in den kommenden Wochen Gewicht zugelegt, wie beim Abwiegen des Tiers überprüft wurde. Auch in seiner Entwicklung zeigte es keinerlei Auffälligkeiten und war zunächst sehr agil. Dennoch war es verhältnismäßig klein und so auch von Anfang an leider etwas schwächer".

Auch wenn es immer sehr traurig ist, wenn ein Jungtier in Gefangenschaft nicht überlebt, so sterben laut den Schönbunn-Experten auch in der freien Wildbahn Jungtiere an Infektionen, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist und sie deshalb anfälliger auf Keime sind.

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