Tierhasser schoss Mäusebussard im Burgenland an

Bild: Vier Pfoten

Ein Tierhasser hat im burgenländischen Schattendorf einen Mäusebussard angeschossen und am Flügel verletzt. Der verletzte Greifvogel war von einem aufmerksamen Fußgänger auf einem Feld gefunden worden. Das Tier wird nun in der Eulen- und Greifvogelstation von Vier Pfoten wieder aufgepäppelt.

Ein hat im burgenländischen Schattendorf einen Mäusebussard angeschossen und am Flügel verletzt. Der verletzte Greifvogel war von einem aufmerksamen Fußgänger auf einem Feld gefunden worden. Das Tier wird nun in der Eulen- und Greifvogelstation von Vier Pfoten wieder aufgepäppelt.

Ein Fußgänger hatte den angeschossenen Vogel auf einem Feld entdeckt und sofort in die Eulen- und Greifvogelstation gebracht. Der Mäusebussard - der wie alle Greifvögel ganzjährig unter Schutz steht - hatte durch die Schrotladung eine offene Fraktur des linken Flügels erlitten. 

In einem Unterarmknochen stecken kleine Schrotsplitter, die nicht herausoperiert werden können, wie eine Röntgenuntersuchung in der Veterinärmedizinischen Uniklinik ergab. Die Fraktur wurde medizinisch versorgt. Aufgrund der Schrotsplitter im Flügel hat das Tier auch erhöhte Bleiwerte im Blut. 

Ob der Flügel vollständig ausheilen wird, könne man zur Zeit noch nicht sicher sagen, teilte die Vier-Pfoten-Vogelexpertin Brigitte Kopetzky mit. Der Verein Vier Pfoten hat Anzeige beim Bundeskriminalamt erstattet.

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