Tierhasser vergiftete Therapiehund einer Dreijährigen

Ein 21 Monate alter Therapiehund ist in Oberpullendorf vergiftet worden. Tierhasser dürften Rattengift in den Garten der Besitzer des Tieres geworfen haben, das darauf spezialisiert war, die Anzeichen von Über- und Unterzuckerung zu erkennen.
 

Die 21 Monate alte weiße Schweizer-Schäferhündin "Fiona" war als Diabetiker-Therapiehund ausgebildet worden. In den eineinhalb Jahren der Ausbildung wurde dem Hund beigebracht, Anzeichen von Über- oder Unterzuckerung frühzeitig zu erkennen und darauf aufmerksam zu machen.

Am vergangenen Freitag, von 09:00 bis 11:00 Uhr, war im Haus der Besitzerin in Oberpetersdorf (Bezirk Oberpullendorf) niemand zu Hause. Die Hündin war in dieser Zeit alleine im eingefriedeten Garten. Als die 27-jährige Besitzerin gegen 11:00 Uhr nach Hause kam, bemerkte sie, dass ihr Hund mehrere Male erbrochen hatte. Der Tierarzt verabreichte Infusionen und wollte danach eine Ultraschall Untersuchung durchführen.

Dazu ist es nicht mehr gekommen. Der Hund ist kurz darauf verendet. Beim Sezieren stellte der Tierarzt als Todesursache eine innere Verblutung fest, die augenscheinlich durch Rattengift herbeigeführt wurde. Im Garten des Anwesens wurden keine Reste oder Anzeichen von Rattengift gefunden. Die Erhebungen sind im Gange. 
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