Herzlose Tat eines Tierhassers: Ein Unbekannter hatte Kätzchen Muki aufs Gelände des Tierschutzhauses geschleudert, ließ die Samtpfote schwer verletzt zurück. Hündin Peggy stöberte die Katze zufällig auf - und rettete ihr so das Leben.
Herzlose Tat eines Tierhassers: Ein Unbekannter hatte Kätzchen Muki auf das Gelände des Tierschutzhauses geschleudert, ließ die Samtpfote schwer verletzt zurück. Hündin Peggy stöberte die Katze zufällig auf – und rettete ihr so das Leben.
Ausgerechnet einem Hund verdankt Kätzchen Muki ihr Leben! Ein unbekannter Tierhasser hatte die pechschwarze Samtpfote am Gelände des Wiener Tierschutzvereins (WTV) in Vösendorf „entsorgt“, das schwer verletzte Tier einfach in einen Distelstrauch geworfen. Dort überließ er Muki ihrem Schicksal.
Doch dann kam Hilfe auf vier Pfoten: Tierschutzhaus-Pfegerin Sylvia war mit ihrem Pinscher-Mischlingsmädchen Peggy am Weg zur Arbeit, als die Hündin ein Rascheln im Gebüsch hörte – und ihr Frauchen zum verletzten Kätzchen führte. Vorsichtig nahm die Pflegerin Muki auf den Arm, brachte sie in Sicherheit.
"Die verschreckte und extrem menschenscheue Katze konnte nur unter großen Mühen in die WTV-Ordination gebracht werden, wo sich schnell der Grund für ihre Abneigung zeigte. Muki, wie die Katzendame mittlerweile heißt, hatte eine circa zehn Zentimeter lange, klaffende Wunde auf ihrem rechten Vorderbein, die bis auf den Knochen ging. Auch eine leichte Verletzung am Schwanz wurde festgestellt, gebrochen ist dieser aber nicht. Die Katze wurde umgehend notoperiert und tierärztlich versorgt", so Oliver Bayer vom WTV.
"Schutzbedürftige Lebewesen einfach seinem Schicksal zu überlassen ist kein Kavaliersdelikt und generell scharf zu verurteilen", unterstreicht WTV-Chefin Madeleine Petrovic. „Ein Tier auszusetzen ist unfassbar grausam und darf nicht die letzte Konsequenz sein. Der WTV ist jedenfalls immer bemüht, zusammen mit Halterinnen und Haltern, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht mehr um ihr Haustier kümmern können, eine Lösung zu finden.“
Muki erholt sich jetzt im Tierschutzhaus, ist auf dem Weg der Besserung. Läuft alles nach Plan, kann die pechschwarze Samtpfote vermutlich Ende Juni/Anfang Juli in ein neues Zuhause zu liebevollen Menschen ziehen.