19. Juli, Jerez. MotoGP-Superstar Marc Marquez kommt im ersten Saisonrennen böse zu Sturz, bricht sich den Oberarm. Der Spanier wird operiert, versucht gleich beim nächsten Grand Prix ein Comeback – doch die Schmerzen sind zu groß. Der sechsfache Weltmeister gibt w.o.
Bitter: Es folgen Rückschläge bei der Heilung, zwei weitere Operationen folgen, die letzte am 3. Dezember. In einem achtstündigen Eingriff wird eine Knochentransplantation vom Beckenkamm durchgeführt und eine neue Titanplatte eingesetzt. Außerdem hatten sich Bakterien an der Bruchstelle eingenistet, die Medikamente schlugen nicht an.
Zehn Tage später wurde Marquez aus dem Krankenhaus entlassen. Die Ärzte bezeichnen die Genesung als "zufriedenstellend".
Der 82-fache Renn-Sieger postete auf Instagram ein Video, das ihn beim Öffnen der Haustüre zeigt. Das Empfangskomitee: Stitch und Shira, die Hunde von Bruder Alex. Das Duo freut sich sichtlich, Marquez endlich wieder zu sehen.
Ob Marquez bis zum Start der neuen Saison fit wird, bleibt abzuwarten. Er sagt: "Für mich ist klar, dass ich nicht zurückkehren werde, ehe ich wieder bei 100 Prozent bin."