Österreich

Tierquälerei: Ausgesetztes Kaninchen gestorben

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:43

Zwei schwer kranke Kaninchen sind in Feldkirchen bei Mattighofen (Bezirk Braunau) in OÖ ausgesetzt worden. Eine Frau fand sie am Montag und kontaktierte die nahegelegene Pfotenhilfe, die die Langohren aufnahm. Eines der beiden hatte so schwere Verletzungen, dass es eingeschläfert werden musste, wie am Freitag bekannt wurde. Jetzt wurde eine Ergreiferprämie von 1.000 Euro ausgesetzt.

Die starke Verschmutzung des Fells und der Gestank nach Fäkalien lassen laut dem Verein darauf schließen, dass die Kaninchen ihr bisheriges Leben illegalerweise in einem engen Käfig fristen mussten.

"Es ist aber noch viel schlimmer als wir erst vermutet hatten", bedauerte Johanna Stadler von der Pfotenhilfe am Freitag. "Wie unser Tierarzt feststellen musste, hatte eines der beiden Samtpfoten multiple Kiefer- und Schädelbrüche und so blieb uns leider keine andere Möglichkeit, als das Tier  zu erlösen", sagte Stadler.

1.000 Euro Prämie für Hinweise auf Täter

Auf Tierquälerei bzw. Tötung von Tieren steht in Österreich eine Strafe von bis zu einem Jahr Gefängnis. Deshalb bittet die Pfotenhilfe die Bevölkerung um Mithilfe und setzte eine Ergreiferprämie von 1.000 Euro aus.

"Da es sich hier um einen extremen Fall von Tierquälerei handelt, die Tiere nicht nur misshandelt sondern auch ausgesetzt wurden, suchen wir den ehemaligen Besitzer der Kaninchen", meinte Stadler. Hinweise bitte unter 01/892 23 77 oder an die nächste Polizeidienststelle.

"Bitte keine Tiere ins Osternest"

Ein Vierbeiner als Geschenk müsse gut überlegt sein, betonte die Geschäftsführerin schon am Mittwoch. Kinder würden meist schon nach wenigen Wochen den Gefallen daran verlieren und die Tiere nach kurzer Zeit im Heim landen.

Ein Haustier bedeute Verantwortung: "Bitte setzen Sie daher keine Tiere ins Osternest", appellierte sie in einer Aussendung. Bereits

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