In Mieming purzelte ein Pony einen Hang hinunter und landete so unglücklich in einem Holzstapel, dass es stecken blieb. Eine schwierige Aufgabe für die Tierretter. Doch gute Planung - und der Zufall - ermöglichten ein Happy End.
Dieses Pony ist ein echter Tollpatsch und hat sicher nirgendwo eine Gams in der Verwandtschaft: Am Samstag graste das Tierchen auf seiner Weide in Obermieming im Tiroler Bezirk Imst, da tat es einen Fehltritt - und stürzte ab.
Pechvogel purzelt über Abhang - bleibt stecken
Der kleine Pechvogel kullerte mehrere Meter weit einen steilen Abhang hinunter und landete kopfüber in einem Holzstoß. Das Tier landete so unglücklich mit dem Kopf und den Vorderbeinen unter den Holzscheiten, dass es eingeklemmt war.
Lautes Wiehern alarmiert Besitzer
In seiner Verzweiflung begann das Pony laut um Hilfe zu wiehern. Die Besitzer hörten die Schreie und fanden das hilflose Sturzopfer. Helfen konnten sie allerdings auch nicht. Zu knapp war der Platz und zu schwer das Pferdchen.
Feuerwehr rückt mit Säge aus
Die Besitzer riefen die Feuerwehr zu Hilfe, die die Lage zuerst ausgiebigst begutachtete. Dann ging die Rettung in mehreren Phasen vor sich. Zuer "bewaffneten" sich die Florianis mit einer Handsäge und kürzten vorsichtig mehrere Bäume, um Platz zu schaffen.
Zufall hilft bei schwieriger Rettung
Währendessen beruhigte der hinzugeeilte Tierarzt das verängstigte Opfer. Zufällig kam zu diesem Zeitpunkt ein Abschleppwagen aus Mieming vorbei. Der Fahrer blieb stehen, um zu helfen.
Schließlich, mit vereinten Kräften, legte die Hilfsmannschaft dem Tier Gurte um den Körper und mit dem Kran des Abschleppwagens konnte das Tier aus seiner misslichen Lage befreit werden. Die strahlenden Florianis gaben den Tollpatz unverletzt seinen besorgten Besitzern zurück.