Tierrettung: Zwei Bambis trieben hilflos im Bach

In Breitenau (Bez. Neunkirchen) plumpsten zwei Rehe in den Kehrbach. Weil sie es aus eigener Kraft nicht ins Freie schafften, half die Feuerwehr.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Florianis in Breitenau: Aus einer Alarmierung zu einer Tierrettung wurde schlussendlich eher Begleitschutz für zwei hilflose Rehe. Die Tiere waren in den Kehrbach gestürzt. Weil das Ufer des Bachs mit Beton verbaut ist, waren die Bambis gefangen und trieben flussabwärts.

Beim Treibgutrechen der Firma Springer schafften es die Tiere dann aus dem Wasser. Allerdings verirrten sie sich dabei in angrenzende Gärten. Die Feuerwehr versuchte die Rehe zurück aufs Feld zu treiben.

Bei einem gelang das, das andere sprang aber lieber noch einmal in den Bach, statt sich von den Florianis helfen zu lassen. Diese konnten vorerst nichts tun, als das Reh am Ufer weiter flussabwärts zu begleiten.

Bis zur nächsten Schwemme gingen die Feuerwehrleute mit dem tollpatschigen Bambi mit. Dort trieben sie es dann aus dem Wasser und schlussendlich zurück in die Freiheit.



(Ros)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Breitenau am HochlantschGood NewsNiederösterreichTierQuarTier WienUmwelt

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen