Tote Schweine, verendete Hühner und achtlos weggeworfene Babykatzen - in einem niederösterreichischem Bauernhof machten Tierschützer eine grauenhafte Entdeckung. Der 70-jährige Bauer wurde sofort entmündigt, er bekommt eine saftige Anzeige.
Der Betrieb wurde monatelang völlig vernachlässigt, Tiere wurden immer wieder über einen längeren Zeitraum weder gefüttert noch getränkt, die Ställe nicht ausgemistet. Eine aufopfernde Nachbarin hat sich zu der Zeit mit ihrem eigenen Geld um die Tiere gekümmert und sie in ihrer Freizeit versorgt.
Auf dem Hof wurdenzahlreiche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und der 1. Tierhaltungsverordnung entdeckt. Laut Augenzeugen brachen Rinder sogar immer wieder aus und liefen durch den Hof.
Wenige Tage nach seiner Geburt wurde ein halb erfrorenes Ferkel gefunden, um das sich im Betrieb niemand kümmern wollte. Ein anderes Ferkel wurde tot unter einer Holzpalette auf dem Hof versteckt. Blutende und verletzte Mastschweine wurden fotografiert. Auf dem Hof wurden auch immer wieder tote Hühner dokumentiert.
Babykatzen brutal getötet
In einer schwarzen Plastikkiste wurde ein toter Kater gefunden. Der tote Körper wurde nicht entsorgt, sondern achtlos in die Kiste geworfen. Viele Babykatzen sollen auf dem Betrieb gleich nach der Geburt getötet worden sein. Unzählige Tiere verschwanden spurlos. Grundsätzlich bekamen die Tiere auf diesem Hof oft nicht einmal Wasser.