Um das Bewusstsein der Konsumenten für Missstände zu stärken, legten sich VGT-AktivistInnen nackt wie ein Stück Fleisch in lebensgroße Fleischtassen und erinnern damit an das im Supermarkt verkaufte Fleisch.
Skurrile Tierschützer-Aktion am Stephansplatz: Der Verein Gegen Tierfabriken will in einer öffentlicher Aktion darauf hinweisen, dass Tiere mehr als nur Lebensmittel sind. Daraum ließen sich die Aktionisten in Fleischtassen verpacken.
Die Tierschützer argumentieren damit, dass im Supermarkt die Fleischtheken vollgefüllt mit ansehnlich verpacktem Fleisch sind, die Prospekte lockten mit Sonderangeboten, die zu noch höherem Fleischkonsum verführen. Dass Fleisch, welches zu so niedrigen Preisen verkauft wird, aus keiner guten Haltung kommen kann, werde gerne verdrängt. Qualvolle Massentierhaltung sei traurige Realität für die meisten Nutztiere in Österreich.
Die erste Aktion fand am Dienstag am Wiener Stephansplatz statt. Weitere Termine sind am Mittwoch Vormittag in St. Pölten, am Donnerstag, 14. August in Eisenstadt, Salzburg ist am 21. August dran, am 22. August Innsbruck, Bregenz wird am 23. August beehrt, und schließlich Linz am 26. August.