Blitzschlag tötet 13 Kühe auf Alm

Bei einem heftigen Gewitter wurden auf einer Alm in der Steiermark durch einen Blitzschlag 13 Rinder getötet.
Die Herde flüchtete während des Unwetters auf der Schießlingalm in Aflenz unter eine Fichte. Der Blitz schlug ausgerechnet dort ein, wo die Tiere Schutz gesucht hatten.

"Einige Kälber haben überlebt, die Mütter aber nicht", erklärt Franz Plachel, Obmann der Agrargemeinschaft Schießlingalm. Der Steirer machte am Montag die schreckliche Entdeckung. Unter dem Nadelbaum lagen 13 tote Tiere!

Mit einem Seilzug wurden die toten Rinder am Dienstag von der Alm transportiert. "Jene Kälber, deren Mütter ums Leben gekommen waren, mussten wir zurück ins Tal bringen", so Plachel.

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Insgesamt haben 13 Bauern ihre Rinder im Sommer auf der Schießlingalm. Nach dem Unglück verbleiben noch 142 Kühe. "Die Almwirtschaft wird auch so schon immer schwieriger. Da trifft uns so ein Unglück noch schwerer", sagt Franz Pachel verzweifelt.

Der Schaden ist jedoch durch die Versicherung gedeckt. Bereits vor 20 Jahren hat ein Blitzschlag auf der Alm drei Kalbinnen getötet. Eine Kuh ist damals erblindet.

"Nach einem Blitzschlag kann es auch Tage später noch passieren, dass ein Rind tot umfällt. Das hat es alles schon gegeben", so Pachel.

(red)

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