Tiger rettet sich vor Überschwemmung in Bett

Heftige Regenfälle haben im indischen Bundesstaat Assam zu Überschwemmungen geführt. Dieser Tiger hatte dabei offenbar keine Lust auf nasse Pfoten.
Heftige Monsun-Regenfälle haben im indischen Bundesstaat Assam zu Überschwemmungen geführt und dabei den Kaziranga-Nationalpark beinahe gänzlich unter Wasser gesetzt.

Einer seiner Bewohner hatte offenbar keine Lust auf nasse Füße und quartierte sich kurzerhand selbst im Haus eines Schrotthändlers ein: "Die Nachbarn hörten Geräusche, schauten ins Zimmer und waren geschockt, als sie einen Tiger sahen, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hat", schildert ein Mitarbeiter des Wildlife Trust, welcher den Nationalpark betreut.

Glücklicherweise sei aber niemand zu Hause gewesen. Auch wenn die Großkatze vielleicht kuschelig aussieht, ist ein Tiger immer noch ein gefährliches Raubtier. Auch für Menschen, wie blutige Vorfälle immer wieder zeigen.

Obwohl das Bett vermutlich bequemer war, wurde der (Stuben-)Tiger eingefangen und in den Kaziranga-Nationalpark zurückgebracht. Bleibt zu hoffen, dass sich das Wetter dort wieder beruhigt. Viele Tiere dort hatten es nämlich nicht geschafft, den Fluten zu entkommen. Mindestens 54 Vierbeiner sind ums Leben gekommen, wie die APA meldet. Darunter sollen auch sechs vom Aussterben bedrohte Panzernashörner sein.

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(rcp)

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