Til Schweiger: "Sorry" nach verharmloster Morddrohung

Til Schweiger
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Auf Facebook und Co nimmt Til Schweiger den Mund gern voll und muss nachher Kritik einstecken. Diesmal ging er echt zu weit, er verharmloste eine Morddrohung - und sieht es zerknirscht selbst ein.

Virologe Christian Drosten und Politiker Karl Lauterbach (SPD) bekamen eine mutmaßlich mit Corona verseuchte Flüssigkeit per Post und fühlen sich bedroht. Til Schweiger sah die Aufregung gar nicht ein. "Herr Drosten und Herr Lauterbach, take a Chill-Pill!" und "Heult jetzt nicht rum –habe ich auch nicht getan!“, spielte Til Schweiger (56) den Vorfall auf Social Media flapsig herunter, wie unter anderem der "Spiegel" schreibt.

Lauterbach twitterte ein Foto einer Flüssigkeit, Virologe Drosten sagt, er habe auch so ein Kuvert bekommen. 

Schweiger bereut seinen Fehler "aus ganzem Herzen"

Kurz danach dürfte Schweiger aufgefallen sein, dass seine Reaktion nicht angemessen ist, er löschte den Beitrag.

"Meinen Kindern habe ich immer gesagt, Fehler zu machen, ist menschlich, aber man muss auch seine Fehler erkennen und in der Lage sein, sich aufrichtig für diese zu entschuldigen. Mein Fehler ist aber leider nicht so leicht zu entschuldigen, trotzdem möchte ich auf diesem Wege Herrn Prof. Lauterbach und Herrn Prof. Dr. Drosten mitteilen, dass ich meinen Fehler aus ganzem Herzen bereue", zeigt sich der Schauspieler – was selten vorkommt – ehrlich zerknirscht.

Morddrohungen und Hetze seien das Letzte. Seine Entgleisung führt er auf die Corona-Isolation zu, die ihm sehr zusetze. Die Drehs zu zwei seiner Filme musste er verschieben, die Zeit im Lockdown fiel ihm sehr schwer. 

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