Kunst-Szene trauert um Tina Girouard

Die multimediale Künstlerin arbeitete vor allem mit nicht traditionellen Materialien und war Gründerin einer der ältesten US-Kulturinstitutionen.
Tina Girouard wurde 1946 im Süden der USA, im Bundesstaat Louisiana geboren und galt in den 1970er-Jahren als eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Kunstszene. Als Vertreterin der "Pattern-and-Decoration"-Bewegung gab sie in ihren Werken vor allem Materialien wie Tapete, Linoleum, Textilien, gestanztem Blech oder Pailletten den Vorzug, arbeitete aber auch mit Leinwand, Ölfarben oder an multimedialen Installationen.

Wie das Wiener mumok in einer Aussendung bekannt gibt, verstarb die multimediale Künstlerin im Alter von 73 Jahren in ihrer Heimat. Eine ihrer zentralen Arbeiten war 2019 auch Teil der Ausstellung "Pattern and Decoration: Ornament als Versprechen".

Zusammen mit ihren Künstlerkollegen Caroline Goodden, Rachel Lew, Suzanne Harris und Gordon Matta-Clark eröffnete sie 1971 nicht nur ein eigenes Restaurant im trendigen Stadtteil SoHo, sondern war auch eines der Gründungsmitglieder von MoMA PS1, einer der größten und ältesten Institutionen für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten. Bis zu ihrem Tod lebte und arbeite Tina Girouard abwechselnd in Port-au-Prince, Haiti und New Orleans.

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