Angst vor Bären: Schulen fürchten Spazierwege

In Tirol treibt ein Bär sein Unwesen
In Tirol treibt ein Bär sein UnwesenBild: imago stock & people (Symbolbild)
Ein Bär treibt im Tiroler Oberland sein Unwesen. Auf seinem Streifzug kommt das Tier dabei auch in die Nähe von Spazierwegen, weshalb nun auch viele Schulen alarmiert sind.
"Alle Waben waren zerstreut, das Volk ist kaputt, die Kiste ist kaputt. Die Honigernte ist weg", ärgerte sich Hobbyimker Herbert Hueber vor einer Woche gegenüber "ORF Tirol", nachdem ein Bär einen seiner Bienenstöcke zerstört hatte - "heute.at" berichtete.

Das Tier macht gerade Tirol unsicher und war dabei auch im Radurschltal unterwegs. Auch im Tal in der Nähe des Radweges Via Claudia Augusta soll der Bär sein Unwesen getrieben und einen Bienenstock angegriffen haben.

Schulen in Sorge

Auf seiner Erkundungstour kommt das Tier dabei auch gefährlich nahe an Spazierwege heran. Aus diesem Grund schlagen nun auch viele Schulen Alarm.

Wie Rupert Schuchter, Bürgermeister von Pfunds, dem "ORF" erklärte, hätten bereits einige Schulen nachgefragt, ob sie noch in den Wald gehen können.

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Laut Land Tirol soll es sich aber um einen sehr scheuen Bär handeln, weshalb keine Gefahr bestehe. Mittlerweile soll das Tier auch wieder weitergezogen und mittlerweile im Grenzgebiet zur Schweiz gesichtet worden sein.

Wolf in Niederösterreich

Nicht nur in Tirol sondern auch in Niederösterreich treibt ein Tier sein Unwesen. Dort ist ein Wolf aktiv und hat bereits mehrere Schafe gerissen. Nun wird sogar der Abschuss gefordert - HIER geht's zur Story.



(wil)

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