Dabei wurde Karim Adeyemi zum zu Salzburgs Mann des Spiels, erzielte den ersten Hattrick seiner Profi-Karriere (49., 80., 83.). Nicolas Capaldo (30.) und Noah Okafor (85.) machten den Kantersieg im letzten Spiel vor der Winterpause perfekt.
Auffällig dabei: die Tiroler brachen in den letzten Minuten völlig auseinander, kassierten ab der 80. Minute noch drei Gegentreffer. Zu viel für Coach Thomas Silberberger, der bereits während des Spiels wie ein Rumpelstilzchen an der Seitenlinie herumhüpfte.
"Von den fünf Gegentoren haben wir uns vier selbst gemacht. Wenn du solche Böcke schießt, wirst du hier eine Klatsche bekommen", schüttelte der WSG-Trainer bei "Sky" den Kopf. Dabei hatten die Tiroler vor der Pause gut mithalten können, lagen bloß mit 0:1 zurück. "Der Knackpunkt war dann das 0:2. Aber was in den letzten zehn Minuten passiert ist ... Heftig", ärgerte sich Silberberger.
"Uns passiert es immer wieder. Wir sind 0:2 zurück und machen dann Sachen, die man nie machen darf. Ich verstehe nicht, dass sich die Mannschaft dann nicht sagt: ,Jetzt formieren wir uns zehn Minuten lang hinten´", haderte der WSG-Coach mit der Abwehrleistung seiner Elf.
Es liegt allerdings nicht bloß an der Defensive, wie der frustrierte Coach festhielt. "Wir machen die größten Fehler ja gegen den Ball. Wenn du solche Böcke machst, dann bist du machtlos. Dann können sie aber auch von Mourinho, Guardiola oder Klopp trainiert werden - scheißegal", polterte Silberberger.
Gut nur, dass es nun in die Winterpause geht. Die WSG liegt aktuell auf dem neunten Rang, könnte aber noch auf Platz zehn zurückrutschen.