Tiroler brachte Freundin trotz Quarantäne Laptop

Weil er einer Freundin während der Quarantäne einen Laptop vorbeigebracht hatte, stand ein 26-Jähriger Osttiroler vor Gericht. (Symbolbild)
Weil er einer Freundin während der Quarantäne einen Laptop vorbeigebracht hatte, stand ein 26-Jähriger Osttiroler vor Gericht. (Symbolbild)Unsplash
Ein 26-jähriger Osttiroler saß in Innsbruck vor Gericht. Er hatte trotz Corona-Infektion das Haus verlassen und seiner Freundin einen Laptop gebracht.

Am Donnerstag musste sich ein 26-jähriger Osttiroler vor Gericht verantworten. Er hatte trotz Corona-Infektion die Quarantäne missachtet, berichtet die "Kronen Zeitung".

Obwohl er seine Wohnung nicht verlassen durfte, brachte er seiner Freundin einen Laptop vorbei. "Ich habe das Gerät bei mir neu aufgesetzt und ihr gebracht – mit Mundschutz und Abstand", beteuerte der 26-Jährige vor Gericht. Plötzlich stand die Polizei vor der Tür.

Angesteckt hatte sich der Osttiroler offenbar bei einem Arbeitskollegen, einige Tage bevor er selbst positiv getestet wurde. "Sie sind ein Grenzfall", soll ein Virologe dem Angeklagten am Telefon in Bezug auf seine Ansteckungsgefahr erklärt haben.

Da sein CT-Wert bereits beim Test über 30 war, kam auch ein Sachverständiger zum Schluss, dass der Osttiroler zum Tatzeitpunkt nicht infektiös war und damit niemanden mit einer übertragbaren Krankheit gefährdet hatte. Der Angeklagte wurde freigesprochen. "Ihre Aktion war ein Blödsinn. Aber Dummheit ist nicht strafbar", erklärte der Richter.

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