Tiroler Eiswasserfall wird Skifahrern zum Verhängnis

Bild: ZOOM-Tirol

Erneut ist ein Skifahrer in einem steilen Graben mit Eisfall in der Wildschönau in Tirol (Bezirk Kufstein) festgesessen. Der junge Däne wurde von der Pistenrettung geborgen, am Mittwoch war ein holländischer Schüler zwölf Meter über den vereisten Wasserfall abgestürzt.

Der Geschäftsführer der Schatzbergbahnen, Ludwig Schäffer, betonte, dass man jetzt zusätzlich zu der 300 Meter langen Seilabsperrung am Rand der Piste weitere Warnschilder mit Hinweis auf die Absturzgefahr angebracht habe. Ein ortskundiger Fotograf von ZOOM-Tirol sagte auf "Heute.at"-Nachfrage, dass die Stelle für Rettungskräfte äußerst schwierig zu erreichen sei und auch von oben nicht einzusehen ist.

Immer wieder geraten Skifahrer dort in Not

Am Mittwoch hatten fünf Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren ohne Begleitperson eine schwarze Piste in Niederau befahren. Weil sie Spuren abseits der Piste entdeckten, verließen sie den gesicherten Skiraum und gerieten in den felsendurchsetzten, rund 55 Grad steilen Graben. Wintersportler auf einem Sessellift wurden schließlich auf die Hilfeschreie der Jugendlichen aufmerksam und setzten die Rettungskette in Gang.

Bereits am Sonntag waren zwei Jugendliche aus Deutschland über den Eisfall abgestürzt. Die beiden Urlauberkinder waren ebenfalls ins freie Gelände gefahren und in den Graben geraten. Bei ihrem Versuch, ins Tal zu gelangen, stürzten sie ab und landeten unverletzt im tiefen Schnee.

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