Ab 5 Uhr durften am Montag auf der Inntalautobahn nur 100 Lastwagen pro Stunde die Grenze bei Kufstein passieren, bis zum Ende der Blockabfertigung um 9 Uhr wurde diese Zahl auf das Maximalkontingent von 300 Fahrzeugen erhöht. Dennoch kam es laut deutschen Medien infolge der Entscheidung zu einem riesigen Stau, der sich zeitweise bis zu 27 Kilometer (!) weit auf deutsches Bundesgebiet erstreckte.
Ziel der Blockabfertigung, die unseren Nachbarn in regelmäßigen Abständen Kopfweh beschert: Die Inntalautobahn Richtung Innsbruck zu entlasten. Mit dem derzeitigen System zeigen sich die Bayern freilich wenig zufrieden, kommt es doch immer wieder zu langen Staus. Derzeit wird mit dem Land Tirol über eine neue Regelung verhandelt. So könnten Speditionen etwa Slots buchen, so wie das im Flugverkehr üblich ist.
Für die Verkehrsregelung wird im Rahmen der Blockabfertigung ein eigener Checkpoint auf der A12 bei Kufstein Nord eingerichtet. Während der Zeit der Dosierung liegt das maximale Kontingent an Lkw bei 300 Fahrzeugen, die den Checkpoint pro Stunde passieren dürfen.
Die nächste Blockabfertigung wird voraussichtlich schon in einer Woche, am 10. Juli stattfinden. Der nächste Stau dürfte für die Deutschen also auch bereits vorprogrammiert sein…