Tiroler Paragleiter stürzte im Spiralflug 600 Meter ab

Gleich zwei Paragleiter verunglückten am Samstag in Tirol und der Steiermark. Ein 29-jähriger Tiroler verlor beim Spiralflug aus 600 Metern Höhe die Kontrolle und schlug auf der Landewiese auf. Er wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Auch in der Steiermark verunglückte ein Paragleiter, er verfing sich mit seinem Schirm in einem Baum.

Der 29-Jährige aus dem Bezirk Kufstein flog gegen 10.40 Uhr von der Hohen Salve ab in Richtung Söll, wo er auf einer gekennzeichenten Wiese landen wollte. Auf etwa 600 Metern Höhe über Söll ging er in den Spiralflug über. Dabei dürfte der 29-Jährige die Kontrolle verloren haben.

Ohne erkennbare Gegenmaßnahmen setzte er die Spiralen fort und schlug schließlich auf der Wiese auf. Von der Besatzung des Rettungshubschraubers wurde der Schwerverletzte vor Ort erstversorgt, bevor er ins Spital nach St. Johann in Tirol geflogen wurde.

Zwei Steirer Paragleiter abgestürzt

Auch in der Steiermark ist es am Samstag zu gleich zwei Paragleiter-Unfällen gekommen. Für einen 32-Jährigen aus dem Ennstal dürfte nach dem Start vom Gipfelgrat des Hauser Kaiblin gegen 8.30 Uhr der Aufwind abgeflaut sein. Der Paragleiter aus Liezen streifte daraufhin einige Büsche und bliebt schließlich in einer Baumkrone hängen.

Ebenfalls kurz nach dem Start stürzte ein Paragleiter im Bezirk Voitsberg ab. Er stieg auf etwa 30 Meter Höhe, wo ihn eine Winböe erfasste und den Schirm zusammenklappen ließ. Der 34-Jährige versuchte noch zu korrigieren, stürzte aber auch einer Höhe von rund 20 Metern ab und verletzte sich dabei schwer. Mit Frakturen an den Lendenwirbeln wurde er ins UKH Graz gebracht.

 

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