Einen etwas ungewöhnlichen Fund machten Arbeiter in Reutte in Tirol! Bei Reparaturarbeiten bemerkten sie in einem offenstehenden Kellerabteil eines Wohnhauses Waffen und mögliches Kriegsmaterial. Jetzt ermittelt der Verfassungsschutz.
Beamte der Polizeiinspektion Reutte stellten das "potenzielle" Kriegsmaterial sicher. Es handelt sich nach einer ersten Begutachtung um zwei Raketenwerfer, eine Panzerfaust, eine Panzerabwehrlenkrakete, eine Handgranate sowie um panzerbrechende Munition.
Verfassungsschutz ermittelt
Die sichergestellten Gegenstände wurden vom Entminungsdienst zur näheren Untersuchung abtransportiert. Aufgrund der Art der Gegenstände wurde die Fallbearbeitung vom Landesamt Verfassungsschutz übernommen.
Der Besitzer der Gegenstände, ein 51-jähriger Mann aus Reutte, erklärte, dass er die Gegenstände unbrauchbar gemacht und diese nur für Schulungszwecke verwendet hätte. Erst nach einer abschließenden Untersuchung kann bestimmt werden, ob es sich tatsächlich um Kriegsmaterial handelt beziehungsweise ob die Gegenstände tatsächlich unbrauchbar gemacht wurden und nur als sogenannte Dekowaffen dienten.