Tischler verdiente mit Viagra ein Vermögen

Ein Tischler (39), der via Wifi-Kurs zum Webdesigner aufgestiegen war, musste in St. Pölten vor Gericht. Der vierfache Vater soll laut Anklage Teil einer internationalen Tabletten-Betrügerbande sein - Gesamtumsatz 20 Millionen Euro.

Ein Tischler (39), der via Wifi-Kurs zum Webdesigner aufgestiegen war, musste in St. Pölten vor Gericht. Der vierfache Vater soll laut Anklage Teil einer internationalen Tabletten-Betrügerbande sein – Gesamtumsatz 20 Millionen Euro.

Dem angeklagten Arbeitslosen, der 160.000 Euro Finanzschulden hat, wurde von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Werbung für billige Viagra, Schlankheitspillen und Generika gemacht zu haben. Über die Werbung kamen die Opfer jedoch direkt zum Onlineshop der Betrüger. Der 39-Jährige war an den Verkäufen prozentuell beteiligt.

"Ja, ich habe dadurch rund 200.000 Euro eingenommen", gestand der Webmaster vor Gericht. Insgesamt waren neun Österreicher in die Abzocke nach System involviert; ein Drahtzieher sitzt derzeit noch in Uruguay in Haft. Da noch einige Zeugen einvernommen werden müssen, wurde der Prozess auf April vertagt (es gilt die Unschuldsvermutung).

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