Tobender schrie Polizisten an: "Jetzt bist du tot"

Die Polizei musste zur Festnahme des Wütenden Verstärkung anfordern. (Symbolbild)
Die Polizei musste zur Festnahme des Wütenden Verstärkung anfordern. (Symbolbild)Bild: Leserreporter
Die Polizei wurde Samstagabend wegen Lärm aus einer Wohnung nach Rudolfsheim beordert. Der Verdächtige war sturzbetrunken. Die Situation eskalierte.
Wegen Lärm aus einer Wohnung in die Pillergasse in Rudolfsheim-Fünfhaus beordert, konnten Polizisten am Samstag gegen 21.05 Uhr bereits im Stiegenhaus lautstarke Schreie wahrnehmen. Der 30-jährige Bruder des in weiterer Folge Tatverdächtigen öffnete den Beamten die Türe. Aus der Wohnung war ein heftiger Streit zu hören. In einem Zimmer der Wohnung fanden die Beamten mehrere Personen vor, darunter den Tatverdächtigen (39) , zwei erwachsene Frauen und mehrere Kinder, die bei dem heftigen Disput anwesend waren.

Verdächtiger volltrunken

Als der Rumäne, der einen stark alkoholisierten Eindruck machte, die Beamten erblickte, wurde er aggressiv, wie Pressesprecher Harald Sörös berichtet: "Trotz mehrmaliger Abmahnungen und Versuchen, die Situation zu beruhigen, schrie der Mann herum, dass die Polizisten die Wohnung verlassen sollten und beschimpfte sie. Auch verweigerte er, seine Identität preiszugeben, was nach längeren Diskussionen sein Bruder für ihn übernahm."

39-Jähriger ballte die Fäuste

Weil sich der 39-Jährige nicht und nicht beruhigen wollte, die Fäuste ballte und eindeutige Schlaggesten in Richtung der Polizei machte, "wurde er von der Anzeigelegung wegen Lärmerregung, Anstandsverletzung und aggressiven Verhaltens in Kenntnis gesetzt", schildert Sörös. Der Polizeisprecher weiter: "Zu diesem Zeitpunkt wurde auch sein 30-jähriger Bruder aggressiv und begann lautstark in rumänischer Sprache herumzuschreien. Dabei drängte er sich zwischen seinen Bruder und die Polizisten. Weil die Situation zu eskalieren drohte, wurde via Landesleitzentrale Unterstützung angefordert. Ein weiterer Streifenwagen (PI Tannengasse) sowie eine Besatzung der Polizeidiensthundeeinheit trafen kurz darauf ein und unterstützten bei der Festnahme des 39-Jährigen."

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Dieser verhielt sich auch weiterhin aggressiv und teilte einem Beamten mit, dass er „jetzt tot sei" und er sich „sein Gesicht merken würde". Harald Sörös: "Beim Warten auf den Arrestantenwagen musste der Festgenommene in den Innenhof verbracht werden, weil sich die in der Wohnung aufhältigen Personen in die Amtshandlung einmischten und auf die Polizisten einredeten, den Festgenommenen wieder gehen zu lassen."

Ein im Arrestbereich durchgeführter Alkovortest ergab einen Messwert von 1,72 Promille. Zusätzlich zu den zuvor genannten Verwaltungsübertretungen wurde der Tatverdächtige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt und befindet sich nach wie vor in Haft.

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