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Tochter (18) sammelt Spenden für Beisetzung der Mutter

Am Donnerstag kam es in Rheinfelden zu einem tödlichen Bootsunfall, bei dem eine Frau (33) verstarb. Nun ruft ihre älteste Tochter zum Spenden auf.
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30.08.2022, 10:53
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Vergangenen Donnerstagabend war bei einem tragischen Bootsunfall in Rheinfelden eine 33-jährige Deutsche im Beisein ihrer 18-jährigen Tochter ums Leben gekommen. Am Steuer saß der 37-jährige Freund des Todesopfers. Dieser war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert, die Aargauer Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet. Die Verstorbene hinterlässt insgesamt fünf Kinder im Alter von sieben bis 18 Jahren. Die älteste Tochter S. hat, um die Kosten der Beisetzung zu tilgen, jetzt ein Crowdfunding gestartet. Binnen eines Tages sind schon über die Hälfte des Sammlungsziels von 15.000 Franken, etwas mehr als 15.000 Euro, zusammengekommen.

"Beisetzung, die sie sich gewünscht hätte"

"Die Spenden werden in die Beisetzung sowie in die Betreuung meiner vier jüngeren Geschwister und in die Überführung der Leiche meiner Mutter investiert, denn in der aktuellen Situation benötigen wir viel Kraft und Halt", schreibt sie auf der Webseite. "Mir ist es wichtig, dass meine verstorbene Mutter eine Beisetzung bekommt, die sie sich gewünscht hat, als hätte sie es schon geahnt, dass sie jung sterben muss", so S.

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Gegenüber dem "Blick" schilderte die 18-Jährige, wie sich der Vorfall zugetragen haben soll. Der Freund (37) der Verstorbenen sei das Sportboot, das über kein Fernlicht verfügte, im Dunkeln alkoholisiert gefahren. Die Mutter habe mit der Handykamera vom Bug aus den Weg geleuchtet. Plötzlich habe sie dann geschrien, er solle doch langsamer fahren, dann sei das Boot bereits in die Mauer des Strandbads auf der Schweizer Uferseite geknallt. Der Aufprall war dabei so heftig, dass die vier Insassen und Insassinnen über Bord geworfen wurden. Mit Hilfe von Rettungsringen konnten sie sich jedoch alle auf einem Rettungsboot wieder in Sicherheit bringen.

"Ich habe nur noch gebetet"

Als sie am Ufer waren, bemerkte S., dass es ihrer Mutter nicht gut ging, "sie bekam auf einmal eine andere Gesichtsfarbe und hatte keinen Puls mehr. Ich habe nur noch gebetet", sagt sie gegenüber dem "Blick". Wie die Aargauer Kantonspolizei später mitteilte, war die 33-jährige Frau bereits bei der Bergung nicht mehr ansprechbar gewesen. Das Team der Ambulanz hatte daraufhin versucht, sie am Ufer zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg. "Ich bin die älteste Tochter der Verstorbenen und musste diesen schrecklichen Bootsunfall, der mit dem Tod meiner geliebten Mutter endete, miterleben", erzählt S.