Tochter (8) von bestem Freund sexuell missbraucht

Der Angeklagte
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Ein 57-Jähriger soll die Tochter eines Arbeitskollegen und Freundes begrapscht haben. Dafür musste er jetzt in St. Pölten auf die Anklagebank.

Ein 57-jähriger Arbeiter musste gestern in Sankt Pölten auf die Anklagebank. Der Mann hat laut Anklage vor rund 20 Jahren die damals 8-jährige Tochter seines Kumpels und Arbeitskollegen missbraucht. 

Der Vater der Kleinen soll ihm blind vertraut haben, das Kind nächtigte beim Angeklagten und schlief im Ehebett mit dem 57-Jährigen und dessen Gattin. Und dabei soll er das Mädchen begrapscht haben. 

Anzeige nach 20 Jahren 

Das Opfer erstattet erst nach zwei Jahrzehnten Anzeige, weil sie nun selbst Mutter sei und ihren mutmaßlichen Peiniger wiedergesehen habe.

Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe vehement. Die Richterin schenkte indes dem Opfer Glauben und verurteilte den 57-Jährigen wegen Missbrauchs von Unmündigen und Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses zu einem Jahr bedingt sowie 10.080 Euro Geldstrafe. Der Anwalt des Angeklagten meldete sofort Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

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