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Tochter besuchte Boris Becker nicht im Gefängnis

Tennis-Star Boris Becker verbüßt gerade nahe London seine Gefängnisstrafe, hat von seiner Tochter Anna Ermakova noch keinen Besuch erhalten.

Heute Redaktion
Anna Ernakova, Tochter von Boris Becker, hat ihren Vater noch nicht im Gefängnis besucht.
Anna Ernakova, Tochter von Boris Becker, hat ihren Vater noch nicht im Gefängnis besucht.
Imago Images

Ende April wurde der 54-Jährige wegen Verstößen in seinem Insolvenzverfahren zu einer 30-monatigen Haftstrafe verurteilt. Becker verschwieg während seiner laufenden Insolvenz Vermögenswerte in Millionenhöhe, verbüßt nun seine Strafe im Huntercombe-Gefängnis in Nuffield, rund 70 Kilometer von London entfernt. Bei guter Führung kann der tief gefallene Tennis-Star bereits Ende 2023 wieder entlassen werden.

"Ich hoffe, dass er früher aus dem Gefängnis kommt, dass er sich sicher fühlt, voller Hoffnung bleibt und nicht aufgibt", sagte Beckers Tochter Anna Ermakova der "Bunten Quarterly". Der Urteilsspruch sei für die 22-Jährige jedenfalls "ein Schock" gewesen. Becker habe aber "die Unterstützung seiner Familie und seiner Fans", ist die Tochter des Tennis-Stars überzeugt.

Kein Besuch im Gefängnis

Bisher hat das Model den ehemaligen Wimbledon-Champion aber nicht im Gefängnis besucht. Und das, obwohl Ermakova in London lebt. Im Gegensatz zu Beckers Freundin Lilian de Carvalho Monteiro, die regelmäßig nach Huntercome fährt, sowie seinen beiden Söhnen aus der Ehe mit Barbara Becker, Noah und Elias, die ihren Vater Ende Juni im Gefängnis besuchten.

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    Boris Becker mit seiner Partnerin Lilian auf dem Weg ins Gericht.
    Boris Becker mit seiner Partnerin Lilian auf dem Weg ins Gericht.
    REUTERS

    Ermakova, die Kunstgeschichte studiert, erzählte von der Verurteilung ihres Vaters. Genau während der Prüfungszeit. "Zu dieser Zeit musste ich eine Abschlussarbeit schreiben und hatte Prüfungen vor mir, sodass es sehr schwer war, mich darauf zu konzentrieren." Einen Besuch ihres Vaters in Huntercombe hätten bisher allerdings strenge Regeln verhindert. "Es liegt leider nicht an mir, es gibt verschiede Protokolle des Gefängnisses", erzählte die 22-Jährige. Dadurch würde der Besuch in den ersten Monaten einer Inhaftierung erschwert werden.

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