Seit 5.August 2011 sitzt die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko (51) hinter Gittern. Die deutsche Bild-Zeitung traf jetzt Timoschenkos Tochter Jewgenija in Berlin zum Interview. Darin fleht die junge Frau: "Meine Mutter stirbt, wenn ihr keiner hilft."
Seit 5.August 2011 sitzt die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko (51) hinter Gittern. Die deutsche Bild-Zeitung traf jetzt Timoschenkos Tochter Jewgenija in Berlin zum Interview. Darin fleht die junge Frau: "Meine Mutter stirbt, wenn ihr keiner hilft."
Seit Wochen reist Jewgenija Timoschenko (31) durch Europa und bittet Regierungen um Hilfe für ihre Mutter. "Ich fürchte um ihr Leben. Man will sie umbringen. Sie stirbt, wenn ihr keiner hilft." Was ist geschehen? Julia Timoschenko wurde im August in ein Kiewer Frauengefängnis verfrachtet. Zuvor war sie in einem Blitzverfahren zu 7 Jahren Haft verurteilt worden - plus 137 Millionen Euro Geldstrafe.
Ihr wird vorgeworfen, mit Russland einen ungünstigen Vertrag für Erdgas-Lieferungen abgeschlossen zu haben. Mit dem Schauprozess und dem Urteil wollte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch offenbar Timoschenko aus dem Weg räumen. Tochter Jewgenija gibt sich kämpferisch: "Solange wir leben, wird unsere Familie für Freiheit und Demokratie in der Ukraine kämpfen."