In der Schweiz wurden sämtliche Besuchereinschränkungen aufgehoben. Eigentlich wollten Eishockey-Fans am Mittwoch den Schritt zurück zur "Normalität" nach Monaten der Corona-Einschränkungen feiern. Die Stimmung in der BCF Arena war aber gedrückt.
Normal war an diesem Match zwischen Friborg Gotteron und Lausanne nichts. Denn: Das Match wurde wenige Minuten vor dem offiziellen Ende des ersten Drittels unterbrochen – die Spieler wurden in die Kabinen geschickt, wie der "Blick" berichtet.
Alarmierte Rettungskräfte versuchten eine Person wiederzubeleben, die auf der Tribüne einen Schwächeanfall erlitten hatte – ohne Erfolg. Die Freiburger Kantonspolizei bestätigte auf Anfrage der Zeitung, dass es sich um einen "natürlichen Tod" handelte. Das Alter oder das Geschlecht der Person wurde nicht bekannt gegeben, da die Ermittlungen noch laufen.
Der tragische Todesfall überschattet das sportliche Geschehen. Die Partie wurde später fortgesetzt. Der Jubel über den 6:3-Heimsieg der Hausherren fiel verhalten aus.