Welt

Todes-Flug 4U9525 wird originalgetreu simuliert

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:01

Die Lufthansa hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Fluggesellschaft jetzt den Unglücksflug, der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine, detailgetreu nachstellen möchte. Damit sollen noch offene Fragen restlos geklärt werden.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr und der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt informierten am Mittwoch die Politiker im Verkehrsausschuss des Bundestages darüber, dass im Mai ein Testflug auf der Route des verunglückten Airbus A 320 von Barcelona nach Düsseldorf stattfinden soll. Dabei sollen auch die Handlungen des Co-Piloten möglichst originalgetreu wiederholt werden.

Klarheit schaffen

Das Ziel dieses Testfluges ist es, noch offene Fragen zu klären. Auf dem ausgewerteten Voice-Recorder seien Geräusche zu hören, die keiner Situtation zugeordnet werden können. 

In der Ausschuss-Sitzung am Mittwoch ist zudem auch festgehalten worden, dass die beiden ausgewerteten Flugschreiber den Verdacht erhärten, dass der den Airbus absichtlich in die Felswand gelenkt hat. Der 27-Jährige habe sowohl die Höhe als auch die Geschwindigkeit nachgesteuert und zudem aktiv das Steuer betätigt. Damit sei durch die Aufzeichnungen von Stimmenrekorder und Flugdatenschreiber die Handlungsfähigkeit des Mannes "voll nachgewiesen", so Verkehrsminister Dobrindt.

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