Österreich

Todes-Geschoß: ÖBB ermitteln!

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:00

Nach dem Heute-Bericht über den dramatischen Zwischenfall am Bahnhof in Gramatneusiedl (Bez. Wien-Umgebung) - ein Eisenteil hätte beinahe wartende Pendler geköpft - schrillen in der ÖBB-Zentrale alle Alarmglocken. Der Konzern erstattete Anzeige. Zudem untersucht eine interne Kommission den brisanten Vorfall.

Donnerstag um 11 Uhr holte ein ÖBB-Mitarbeiter jenes Eisenteil in der Heute-Redaktion ab, das sich Mittwochfrüh von einem Zug gelöst hatte, beinahe Fahrgäste köpfte und dann von Zeugen mitgenommen wurde. Bei den ÖBB weiß man um die Brisanz des Zwischenfalls, der wie durch ein Wunder ohne Verletzte und Tote endete. Der Konzern erstattete Anzeige. Zudem untersucht eine interne Kommission den Fall. Erste Erkenntnisse: Die Gleiskörper sind nicht beschädigt, der ÖBB-Güterzug (Rail Cargo) wurde wohl in Ungarn nicht vorschriftsgemäß beladen, weshalb sich der Unterlagskeil zur Sicherung der LKW-Fracht löste und über den Bahnsteig schoss. Geklärt werden muss noch, warum sich ein Hotline-Mitarbeiter der ÖBB für nicht zuständig erklärte, als Zeugen den Vorfall meldeten.

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