Im oststeirischen Bezirk Feldbach ist ein Beifahrer bei einem Autounfall am Ostersonntag in der Früh getötet worden. Der Lenker musste auf die Intensivstation gebracht werden, da er einen starken Schock erlitt.
Mysteriös: Die Kennzeichentafeln am Fahrzeug waren laut Polizei gestohlen.
Der Wagen war von der Straße abgekommen, in einen Graben gestürzt und gegen einen Baum geprallt. Der Lenker (23) wurde dabei schwer verletzt, der Beifahrer - näheres zur Identität war vorerst unbekannt - erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Auto krachte gegen Baum
Der Autofahrer aus dem Bezirk Feldbach war zusammen mit seinem Beifahrer gegen 5.30 Uhr in Siegensdorf im Gemeindegebiet von Petersdorf II in Richtung Krumegg auf der L245 unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam er in einem Waldstück links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.
Der Beifahrer wurde dabei im Wrack des Autos eingeklemmt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lenker wurde mit schweren Verletzungen vom Roten Kreuz ins Spital gebracht. Bei der Bergung standen drei Feuerwehren aus Petersdorf II, Oberdorf und Breitenbuch mit 45 Mann im Einsatz.
Kennzeichentafeln gestohlen
Indes herrscht be der Polizei Rätselraten: Auf dem Pkw waren gestohlenen Kennzeichentafeln montiert, die zum Fahrzeug gehörenden Nummernschilder sollen im Wrack gelegen sein. Entgegen ersten Informationen hatte sich der Lenker selbst aus dem Wrack befreien und zur Straße gehen können, wo er ein Auto aufhielt.
Befragt worden konnte der Lenker nicht - laut Einsatzkräften schrie und weinte der Mann stundenlang. Er wird auf der Intensivstation betreut. Außerdem wurde ihm Blut abgenommen, um zu klären, ob Alkohol im Spiel war.