Ein Mann aus dem Bezirk Feldkirchen muss sich am Dienstag wegen Tierquälerei vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Ihm wird vorgeworfen, zehn Schafe ohne Betäubung geschächtet zu haben.
Laut Anklage habe er ohne Anwesenheit eines Amtstierarztes die Kehlen der Tiere samt Halsschlagadern und Speiseröhren durchtrennt und den Schafen somit unnötige Qualen zugefügt. Die Vierbeiner seien bei vollem Bewusstsein ausgeblutet und hätten einen minutenlangen, qualvollen Todeskampf erlitten, berichtet die "Kleine Zeitung".
Dem Mann droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren Haft. Schächten ist in Österreich nur in Anwesenheit eines Tierarztes erlaubt. Zudem müssen die Tiere sofort nach dem Schnitt betäubt werden.