Todesstrafe für 19-jährigen Florida-Schützen geforde...

US-Ankläger wollen die Todesstrafe für den Amokläufer Nicolas Cruz. Der 19-Jährige hatte im Februar an einer Schule 17 Menschen getötet.

Nicolas Cruz muss sich wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs vor Gericht verantworten.

Die Staatsanwalt im US-Bundesstaat Florida hat in einem Dokument unmissverständlich die Forderung nach der Todesstrafe für den 19-Jährigen ausgedrückt. Das geht aus einem Schreiben der Ankläger hervor, das heute bei Gericht eingereicht wurde.

Die Anwälte von Cruz hatten dem Gericht aber bereits mitgeteilt, dass sich der 19-Jährige nur dann schuldig bekennt, wenn die Todesstrafe fallen gelassen werde.

Die Anklageschrift mit 34 Anklagepunkten gegen Cruz soll am Mittwoch verlesen werden. Sollte die Staatsanwaltschaft tatsächlich die Forderung nach der Todesstrafe fallen lassen, könnte es zu einem Deal kommen. Dann droht dem 19-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe, ohne jegliche Aussicht auf vorzeitige Entlassung.

Amoklauf am Valentinstag

Der 19-Jährige hatte am 14. Februar an der Stoneman Douglas High School in Parkland im Süden des Bundesstaats Florida mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet und 17 Menschen erschossen. Cruz konnte nach dem Amoklauf von der Polizei verhaftet werden.

Wie die News-Portale "Inquisitr" und "RT", auf "Imgur" berichten, dürfte Cruz die Tat im Netz auch angekündigt haben. Unter das Youtube-Video eines Amoklaufes soll er geschrieben haben: "Ich werde tun, was er getan hat."

Schießen eine Art "Gruppentherapie"

Außerdem soll Nicolas Cruz auf mindestens zwei inzwischen gelöschten Instagram-Profilen mit Schusswaffen und Messern posiert haben.

Eine Serie von Waffenfotos auf einem seiner Instagram-Profile komplettiert Cruz mit dem Hinweis, Schießen sei eine Art "Gruppentherapie" für ihn. (wil)

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