Todesstrafen nach Mord an Backpackerinnen

Im Dezember wurden zwei Skandinavierinnen in Marokko brutal ermordet. Drei (der insgesamt 24) Angeklagten wurden nun zum Tode verurteilt.
Das Gericht im marokkanischen Sale entschied am Donnerstag, dass drei der Verdächtigen, die im Zusammenhang mit der mutmaßlich islamistisch motivierten Ermordung zweier skandinavischer Backpackerinnen angeklagt waren, die Todesstrafe erhalten.

Jene drei verurteilten Männer hatten die Tat im Dezember gestanden. Sie hatten zwei junge Frauen aus Norwegen und Dänemark, die mit dem Rucksack durch Marokko reisten, brutal ermordet.

Ein weiterer Verdächtiger aus der Schweiz wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Er besitzt die spanische und die schweizerische Staatsangehörigkeit und ist zum Islam konvertiert. Er soll den Haupttätern beigebracht haben, wie sie verschlüsselte Nachrichten verschicken und Waffen benutzen.

Frauen wurden geköpft

Die Leichen der zwei Rucksacktouristinnen wurden Mitte Dezember im Nationalpark Toubkal unweit von Marrakesch gefunden. Nach Polizeiangaben wurden sie geköpft. Die Tat löste in Marokko und auch in den Heimatstaaten der beiden jungen Frauen Entsetzen und Trauer aus.

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(ek)

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