Tödliche Biss-Attacke: Beide Kangals jetzt weg

Nach der tödlichen Biss-Attacke – ein Jagdhund starb – wurden heute in Untersiebenbrunn (Gänserndorf) beide Vierbeiner dem Besitzer abgenommen.

Es war ein Tierdrama, das schockierte: Wie berichtet, hatte eine Hundebesitzerin ihr Auto in Untersiebenbrunn geparkt, stieg aus und ging in ein Geschäft. Ihren braunen Jagdhund hatte sie nur kurz bei geöffneter Beifahrerfensterscheibe im Pkw zurückgelassen.

Auf dem nebenan liegenden Grundstück einer Baufirma riss ein Kangal-Rüde (anatolischer Hirtenhund) aus seinem Gehege aus, lief auf das Auto zu und biss durch die Fensterscheibe des Wagens auf den Jagdhund ein. Der Vierbeiner im Pkw hatte keine Chance, schwere Verletzungen an Kopf und Hals kosteten ihn das Leben.

Nachdem Bürgermeister Reinhold Steinmetz (SP) ein Hundehalteverbot verhängte, kam es heute, Dienstag, zur Abnahme.

Beide Kangals weg

Neben dem Rüden, der den Jagdhund getötete hatte, wurde auch das Weibchen mitgenommen.

FP-Bezirkschef Herbert Steindl: "Nachdem ich vergangenen Freitag die Amtstierärztin verständigt habe, wurden die Kangals heute abgeholt. Die Amtstierärztin hat hervorragend reagiert und das Hundehalteverbot im Einvernehmen mit der Gemeinde nun durchgesetzt. Es ist natürlich nur ein schwacher Trost, wenn diese Tiere in ein Tierheim gebracht werden, aber immer noch besser, als wenn diese vom Besitzer an irgendeinen unfachmännischen Halter verkauft würden."

(wes)

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