Tödlicher Hundebiss: Gemeinde greift durch

Nach dem blutigen Angriff in Untersiebenbrunn (Gänserndorf) wird die Gemeinde Schritte gegen den Hundebesitzer in die Wege leiten.

Die tödliche Hundeattacke schockte den 1.700-Einwohner-Ort im Marchfeld. Wie berichtet, war ein Kangal (anatolischer Hirtenhund) ausgebüxt und hatte einen Jagdhund durch das halb geöffnete Autofenster tot gebissen.

Während Tierquälerei ins Aufgabengebiet der Bezirkshauptmannschaft fällt, ist das NÖ Hundehaltergesetz Gemeindesache.

Nun zieht Bürgermeister Reinhold Steinmetz (SP) Konsequenzen: "Ich werde einen Bescheid ausstellen", so der Ortschef zu "Heute". Zuerst müsse aber noch der fertige Polizeibericht abgewartet werden, mit dem Hundehalter soll es morgen noch ein Gespräch geben – das Grundstück müsse jedenfalls sofort eingezäunt werden.

Mithilfe des Bescheides wird die "Auffälligkeit des Hundes" festgestellt, damit verbunden sind einige Auflagen (etwa Leinenzwang, Hundeführerschein binnen sechs Monaten, weil die Kangal-Rasse nicht zu den Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential zählt).

Mit dem Bescheid kann auch ein Hundehalteverbot ausgesprochen werden, auch das werde laut Bürgermeister geprüft.

(wes)

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