Töchter durften bei Hochzeit der Eltern nicht dabei sein

privat
privatDas Brautpaar mit den Kindern outdoor.
Sophie N. (21) aus NÖ ist sauer: Sie und ihre Schwester durften bei der "Traumhochzeit" ihrer Eltern am 20.10.20 nicht dabei sein.

Der schönste Tag im Leben eines Paares aus NÖ hatte einen bitteren Beigeschmack: Denn das Paar hatte nach einer turbulenten Beziehung den 20.10.20 als Trauungsdatum auserwählt und musste ganz alleine, ohne Kinder, am Standesamt in Gänserndorf stehen.

"Meine Eltern waren 15 Jahre in einer Beziehung, nach einer zehnjährigen Liebespause fanden sie erst im Jahr 2016 wieder zueinander und beschlossen, endlich zu heiraten. Für meine 17-jährige Schwester und mich wurde ein großer Traum wahr. Als perfektes und einprägsames Datum wurde eben der 20.10.20 auserwählt", berichtet die 21-Jährige.

Eltern mit Maske alleine

Doch vor dem Standesamt Gänserndorf die kalte Dusche: Nur das Brautpaar durfte mit Maske hinein, die Geschwister mussten draußen bleiben. "Denn leider hat der Bürgermeister vor zwei Wochen beschlossen, nur mehr das Brautpaar ins Standesamt zu lassen. Für mich einfach unverständlich, da der Raum riesig war und in Österreich acht Begleitpersonen erlaubt sind. Es hat mich wütend und traurig gemacht, dass es uns Kindern nicht möglich war, dabei zu sein.", so Sophie N.

Die Covid-Bestimmung zum Zeitpunkt der Hochzeit: Zehn Personen in geschlossenen Räumen. Allerdings: Die höchstmögliche Anzahl an Hochzeitsgästen im Standesamt richtet sich auch nach der Raumgröße und kann von der Behörde beschränkt werden.

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