Nach dem schweren Unfall in Salzburg-Itzling läuft der Großeinsatz weiter auf Hochtouren. Ein O-Bus der Linie 6 war am Montag in eine Billa-Filiale in der Raiffeisenstraße gekracht – für eine Person kam jede Hilfe zu spät.
Während Rettungskräfte Verletzte versorgten, rückten auch Statiker an. Sie untersuchen derzeit die beschädigte Filiale genau. Der Bus durchschlug die Eingangstür und kam im Foyer zum Stillstand – wie stabil das Gebäude noch ist, ist unklar – berichten die "Salzburger Nachrichten".
Die Berufsfeuerwehr steht mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und sichert die Unfallstelle ab. Besonders wichtig: Zugänge zu Verletzten schaffen und das schwer beschädigte Fahrzeug stabilisieren. Erst wenn Entwarnung gegeben wird, kann der Supermarkt wieder betreten werden.
Insgesamt wurden zwei Menschen schwer und fünf leicht verletzt – eine Person starb an den Folgen des Unfalls. Zudem mussten rund 25 bis 30 Betroffene betreut werden, auch Kriseninterventionsteams sind vor Ort.
Wie es zu dem dramatischen Crash kommen konnte, ist noch völlig offen. Die Kripo ermittelt, ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Ob der Supermarkt nach dem tragischen Unfall rasch wieder öffnen kann, hängt jetzt vor allem von einem ab – dem Urteil der Statiker.