Ein 19-Jähriger wurde heute in Oxford zu einer Haftstrafe von 9 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Bei einem Autounfall im Juni 2023 tötete er alle drei Insassen (18,18 und17 Jahre) seines BMW und trug selbst schwere Verletzungen davon. Der Teenager soll die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben und in einen Baum gefahren sein – er bekannte sich schuldig.
Während der Autofahrt konsumierten die Freunde Berichten der "DailyMail" zufolge Lachgas. Der Fahrer raste angeblich mit mehr als 140 km/h durch eine 50er Zone und inhalierte das beeinträchtigende Gas im fahrenden Auto am Steuer, nur wenigen Augenblicke bevor der tödliche Crash passierte.
Bei einem Verhör soll der Teenager abgestritten haben, während der Fahrt Lachgas konsumiert zu haben – mehrere beim Gerichtsverfahren gezeigte Handy-Videos, welche kurz vor dem Unfall im Auto aufgenommen wurden, scheinen allerdings das Gegenteil zu beweisen.
Der Meldung zufolge wurde ein Kanister Lachgas im Fußraum des Fahrers und acht weitere im Kofferraum des Autos gefunden. Zudem zeigt eine automatische Kennzeichen-Aufnahme den Fahrer mit einem Luftballon im Mund. Seine drei Insassen erlagen noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Laut Bericht erklärte die Richterin dem 19-Jährigen, dass sein durch den Unfall entstelltes Gesicht eine "permanente Erinnerung" für sich selbst und andere darstelle. Zudem soll sie den 19-Jährigen mit den Worten belehrt haben: "Du wirst für immer durch deine jugendlichen Fehler definiert werden, aber du wirst auch die Chance haben, diese Definition neu zu schreiben."
Auch die Eltern der drei Opfer gaben vernichtende Statements ab. Der Vater eines Opfers sagte vor Gericht: "Er hat jedermanns Leben ruiniert, er hat drei Menschen getötet, sein eigenes Leben ruiniert, sowie unseres, nur weil er angegeben wollte." Aich die Schwester eines Opfers bezeichnete den Verurteilten als "eingebildeten Jugendlichen".