Vier Monate lang wurde der Ukrainer Michailo Dianow von russischen Besatzern gefangen gehalten. Der 42-Jährige erlangte durch die Verteidigung von Mariupol und dem Stahlwerk Asowstal weltweite Berühmtheit. Dianow verletzte sich bei Kämpfen gegen die russische Armee schwer am Arm. Seine Schiene wurde ihm von den Russen gewaltsam mit einer rostigen Zange herausgerissen. Auch eine dringend benötigte Operation wurde dem Ukrainer verwehrt.
Völlig abgemagert und mit einem schief zusammengewachsenen Knochen wurde Dianow im Rahmen eines Gefangenaustauschs Ende September freigelassen. Schon damals war sich der ausgebildete Musiker sicher, bald wieder Klavier spielen zu können.
Der ukrainische Erstligist Schachtar Donetsk erfüllte dem "Helden des Stahlwerks" nun seinen großen Wunsch, finanzierte ihm die dringend notwendige Operation. Durch den Eingriff in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri konnte der rechte Arm des 42-Jährigen wieder in die richtige Position gebracht werden. Dianow zeigte sich überglücklich, posierte in einem Trikot des Fußballklubs vor seinen eigenen Röntgenbildern.
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