Der Linzer Statistik-Student Thomas Sacher (27) hat eine große Liebe: Paragleiten. Allerdings werden seine Gefühle nicht erwidert. Denn am Wochenende musste der Sportler bereits zum zweiten Mal im Oktober aus derselben steilen Felswand gerettet werden. Und im Vorjahr raste der Tollpatsch mit seinem Schirm in ein Schlafzimmer.
Beim Notruf der Bergrettung kursiert derzeit ein Kalauer: "Man merkt es an der Stimme schon - Thomas Sacher ist wieder am Telefon." Hintergrund: Am Samstag rückten die Helfer bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats aus, um Paragleiter Sacher (27) aus derselben steilen Wand zu bergen.
Am 3. Oktober war der Hobbysportler über dem Raucheck in ein Luftloch geraten. Zum Glück blieb sein Notschirm in 1700 Metern Höhe an Felsen hängen. Sacher rief via Handy um Hilfe und wurde von ÖAMTC-Flugrettern geborgen. Samstag dann der nächste Alarm: Trotz dringender Warnungen war Sacher aufs Raucheck geklettert, um seinen teuren Gleitschirm (4.000 Euro) zu holen – und musste erneut in Sicherheit gebracht werden.
Auch schon im Vorjahr machte der Tollpatsch Schlagzeilen: Damals war er in Osttirol mit seinem Schirm ins Schlafzimmer einer Schwangeren gerast. Student Sacher kommentiert seine Serie überraschend: „Ich bin keiner, der zu viel riskiert.“