Diese Wurst ist nicht zu stoppen: Wie aber wurde aus Tom Neuwirth die neue Ikone Conchita? Im zweiten Teil der "Heute"-Serie erinnern sich sein Hauptschullehrer, seine Sitznachbarin und der Gemeinde-Pfarrer, wie der jugendliche Tom Neuwirth seine Liebe zur Mode und Musik in die Tat umsetzte.
seine Liebe zur Mode und Musik in die Tat umsetzte.
Der Geistliche Michael Unger kennt Tom bereits seit 14 Jahren, begleitete ihn beim Sternsingen und war Leiter seiner Firmgruppe: "Er war ein fescher und energischer Jugendlicher - und erst diese Bomben-Stimme! Ich habe ihm immer gesagt: Bewirb dich wo! Das hat er Gott sei Dank dann auch getan."Wie empfindet Pfarrer Unger den Wandel zu Conchita Wurst? "Das ist seine Arbeitskleidung, die ihm wunderbar steht."
Modenschau als Abschlussprojekt
Kurt Winter war Toms Klassenvorstand in der Hauptschule Bad Mitterndorf. Auch ihn begeisterte die Kreativität seines Schützlings: "Tom konnte super zeichnen. Je nach Jahreszeit veränderte er sogar seine Schultischdekoration - gerne auch mit Blumen und einem Wecker. Zum Jausnen packte er immer seine Tischdecke aus und zelebrierte die Pause quasi als Picknick."
Sein großes Talent konnte er beim Abschlussprojekt unter Beweis stellen. Winter: "Der damals 14-Jährige fragte mich, ob er eine Modenschau machen dürfte. Ich sagte: Ja, klar!" Der Bursch schneiderte alle Kleider für seine Klassenkameradinnen und stellte sogar eine passende Choreografie für den Auftritt zusammen. "Er stand während der Show vor der Bühne und dirigierte", so der Lehrer. Für die Ehefrau von Winter designte Tom sogar eine Abendrobe.
Seine Kindergarten-Freundin Kristin kennt den Mann hinter der Maske, saß vier Jahre lang in der Hauptschule neben ihm. Schon da war ihr klar: "Tom wird einmal berühmt!" Sie sollte recht behalten: Fast die ganze