Toni Polster: "Ich will Rapid und Kühbauer ärgern"

Polster heute im Cup gegen Rapid: "Spielt frech, habt Spaß."
Polster heute im Cup gegen Rapid: "Spielt frech, habt Spaß."GEPA
Toni Polster fordert heute in der 1. ÖFB-Cup-Runde mit der Wiener Viktoria Rekordmeister Rapid Wien. Die violette Legende über den Hit in Hütteldorf.  

"Spielt frech, habt Spaß! Das hab ich die ganze Woche auf die Spieler eingeredet", sagt Toni Polster vor dem ÖFB-Cup-Schlager der ersten Runde im "Heute"-Gespräch. Seine Viktoria fordert heute (20.30 Uhr, live ORF Sport+) im Allianz Stadion Rapid. "Wir wollen uns teuer verkaufen“, sagt Polster. 

Erstes Rapid-Spiel ohne Fan-Beschränkungen

Für Rapid ist es das erste Pflichtspiel seit Beginn der Corona-Pandemie ohne Fan-Beschränkungen. Übrigens auf den Tag genau fünf Jahre nach der Eröffnung des Allianz Stadions, die mit einem 2:0-Testspielsieg gegen den aktuellen Champions-League-Sieger Chelsea endete.

Auch der Block West sperrt heute komplett auf, hat seine Unterstützung zugesagt. 7.000 Karten sind verkauft. "Wir freuen uns auf die Fans. Darum rennen wir ja im Training unter der Woche", freut sich auch Polster auf eine spezielle Fußball-Atmosphäre im Westen Wiens bei Flutlicht.

"Es liegt an uns, ob wir uns die Aufgabe schwer oder leicht machen", sagt Rapid-Trainer Didi Kühbauer. Er spricht von einem "Muss-Sieg". "Wir müssen konzentriert ans Werk gehen. Viktoria wird sich teuer verkaufen und hat nichts zu verlieren." Personell kann der Rapid-Trainer fast aus dem Vollen schöpfen: Nur der sich im Aufbautraining befindende Philipp Schobesberger, Dalibor Velimirovic und der gesperrte Neuzugang Robert Ljubicic fehlen.  

"Wir hatten unser letztes Pflichtspiel im Oktober, trainieren erst seit vier Wochen so richtig" – Toni Polster

Mit Polster machte Kühbauer übrigens einst die Trainerprüfung. "Unsere Leben verliefen irgendwie parallel. Wir hatten schöne Jahre im Nationalteam, harte Duelle am Platz", sagt Polster. "Natürlich will ich Didi und Rapid ärgern", betont er, meint aber auch. "Wir hatten unser letztes Pflichtspiel im Oktober, bauten unser Team um, trainieren erst seit vier Wochen so richtig."

An Hütteldorf hat die violette Austria-Legende (119 Tore in 145 Spielen) schöne Erinnerungen. "Mein erstes Tor im Nationalteam gegen die Türkei schoss ich im Hanappi. Und natürlich die Duelle mit Rapid." Sein persönliches Highlight: „Der Cup-Sieg 1986. Ich schoss zwei Tore, wir siegten 6:4 in der Verlängerung. Im Jahr davor haben wir noch im Elferschießen verloren.“

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