Tonnenschwere Stahlstege in Oberlaa verlegt

Nächtliche Schwerarbeit stand am Samstag kurz nach acht Uhr abends entlang der U1-Baustelle auf dem Programm. Bei der künftigen Station Oberlaa wurden zwei meterlange und tonnenschwere Zugangsstege aus Stahl eingehoben.

Mit Spannung beobachteten die Arbeiter die Windsituation an der Baustelle. Denn eine Windgeschwindigkeit von über 35 km/h hätte den anstrengenden Einsatz unmöglich gemacht. Kurz nach 20 Uhr konnte mit dem Einheben der Stege begonnen werden.

Stundenlange Milimeterarbeit

Die beiden Stege mit einer Länge von 60 beziehungsweise 37 Metern Länge wurden in Millimeterarbeit an ihre vorgesehenen Plätze gehoben. Der längere der beiden hat ein Gewicht von rund 100 Tonnen und quert die Gleisanlange der Donaulänebahn nur wenige Zentimeter oberhalb der Oberleitung. Ein 600 Tonnen-Kran hob die schwere Last dann gegen 20:30 Uhr langsam und mit der Unterstützung vieler kräftiger Hände auf die vorgesehenen Auflageflächen.

Anderthalb Stunden später wurde der kleinere Steg mit 37 Metern Länge und 60 Tonnen Gewicht verlegt. Er bringt die Fahrgäste 2017 dann direkt von der Therme Wien über die Kurbadstraße in die U-Bahn-Station Oberlaa.

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