Top Secret – das hat Kogler mit Kanzler Kurz vereinbart

Vizekanzler Werner Kogler beim  Ö3-Weihnachtswunder.
Vizekanzler Werner Kogler beim  Ö3-Weihnachtswunder.Hitradio Ö3/Martin Krachler
Beim Ö3-Weihnachtswunder erklärte Vizekanzler Werner Kogler, wie seine Rolle zu Weihnachten aussieht und warum er froh über das Sing-Verbot ist. 

Kaum waren die letzten Klänge von Coco Jamboo von "Mr. President" gespielt, stellte Ö3-Moderator Andreas Knoll am Mittwoch Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler vor. "Chef ist eh mutig", sagte Kogler und führte aus, dass die Grünen eine breite Bewegung seien, bei der es keinen Chef gebe. Dass er zum vorangegangenen Lied nur verhalten mitgewippt habe, erklärt der Sportminister mit einer Fußballer-Verletzung.

Moderator Knoll fragt den Vizekanzler, wie lange denn seine Tage momentan seien und wie viele Termine der Politiker zu absolvieren habe. Kogler stellt fest, dass er selbst noch am Heiligen Abend zu tun habe, weil er auch am Donnerstag beim ORF auftreten würde. Kogler nimmt es allerdings sportlich: "Wir sind nicht zum Jammern da, auch nicht im Advent." Es sei aber schon so, dass andere in der Familie mehr zum Fest beitragen würden, als er: "So ehrlich muss man schon sein". 

Schnelltest wird zur Routine

Apropos Weihnachten zu Hause. Das Grünen-Urgestein erklärt, dass er seine Mutter extra besuchen wird und das Fest ansonsten auch im "sehr kleinen Kreis" begangen werde. Sämtliche Familienmitglieder würden sich einer Testung unterziehen, für den Vizekanzler mittlerweile bewährte Routine. Er hofft, dass auch viele Personen in Österreich eine ähnliche Verhaltensweise an den Tag legen. 

Dass dieses Mal auf das Singen von Weihnachtsliedern verzichtet wird, stört Kogler in keiner Weise, im Gegenteil. Diese Regelung komme ihm zugute, da er "nicht nur ein schlechter Tänzer, sondern auch ein schlechter Sänger" sei, scherzt er. Für die Weihnachtsfeiertage nimmt sich Kogler vor, das Handy am 25. und am 26.12. abgeschaltet zu lassen, das habe er mit Bundeskanzler Kurz so vereinbart, plauderte er ganz top secret aus dem Nähkästchen.

Die Regierung habe sich Weihnachtsgeschenke gemacht. Vonseiten der ÖVP habe es Kekse und Lebkuchen gegeben, "wirklich allererster Güte", zeigt sich Kogler als alles andere als einen Kostverächter. Die Grünen hätten der Gegenseite Süßigkeiten und Gewürze geschenkt. Damit es "prickelnd und feurig, würzig und süß" wird, "genauso wie die Regierungsarbeit". Am Abschluss entschuldigt sich Kogler für die "Sünde", kein unmittelbares Weihnachtslied ausgewählt zu haben. "Imagine" von John Lennon habe aber auch über die Weihnachtszeit hinaus "Bedeutendes", ist der 59-Jährige überzeugt. 

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