Der Wohnhausbrand in Grametten in der Waldviertler Gemeinde Reingers, bei dem am Donnerstagnachmittag die 52 Jahre alte Besitzerin ums Leben gekommen ist, dürfte den polizeilichen Ermittlungen zufolge durch eine Zigarette ausgelöst worden sein.
Der entstandene Schaden beträgt vermutlich mehr als 100.000 Euro, berichtete die Sicherheitsdirektion am Freitag. Das Feuer hatte im Bereich einer Couch in einem Raum im Dachgeschoß seine Ausgang genommen. Dort wurde den Ermittlern zufolge auch ein Aschenbecher sichergestellt.
Zeugen wollten Frau retten
Zwei Zeugen hatten den Brand gegen 13.50 Uhr bemerkt und versucht, in das Haus vorzudringen. Wegen der starken Rauchentwicklung war ihnen das aber nicht möglich, so die Sicherheitsdirektion. Bei den Löscharbeiten standen 17 Feuerwehren mit etwa 120 Mann im Einsatz. Gegen 15.00 Uhr wurde die Tote geborgen.
Weiterer Fall von Brand durch Zigarette
Eine von einem 27-Jährigen mutmaßlich unachtsam abgedämpfte Zigarette hat am Donnerstagabend auch einen Brand in einem Einfamilienhaus in Warth in der Gemeinde Rabenstein a.d. Pielach ausgelöst. Sieben Feuerwehren mit 138 Mann rückten aus, um die Flammen im Obergeschoß des Objektes zu bekämpfen. Die Höhe des entstandenen Schadens war vorerst nicht bekannt.